Leon und die magischen Worte

Leon und die magischen Worte

Ein liebevoll animierter Spielfilm, der Jung und Alt Lust zum Lesen macht: Hier wird jeder zum Held seiner Geschichte

Leon ist sieben Jahre alt, aber mit dem Lesen hat er es nicht so. Das ändert sich, als seine Tante seinen Eltern ihr Haus vermacht und der Junge ihre Buchsammlung erhält. Leon entdeckt, dass die Bücher bewohnt werden, von klassischen Helden der Kinderliteratur, und es seine Aufgabe ist, sie vor der realen Welt zu schützen, in der sie mit ihren Geschichten verschwinden würden. Als seine Eltern beginnen, die Bücher zu verkaufen, muss Leon zur Tat schreiten – nicht ganz einfach, da er von einer bösen Hexe geschrumpft wurde.
Dominique Monfery hat sich einen Namen gemacht als Zeichner bei Disney, wo er unter anderem an Filmen wie „Hercules“ oder „Tarzan“ mitarbeitete. Mit seinem zweiten Film als Regisseur zeigt er, dass er die Lehren Disneys verinnerlicht hat und mit deutlich niedrigerem Budget eine faszinierende Zauberwelt entwerfen kann, die das Kinderzielpublikum fesselt. „Leon und die magischen Worte“ ist eine Ode an die Fantasie – und die Macht des Lesens -, die sich in jeder Family-Entertainment-Sammlung gut macht.
«Ein entzückender Film« (fbw-filmbewertung.com)
 

Kérity, la maison des contes | IT 2009 | Regie: Dominique Monféry | Mit: Jeanne Moreau, Julie Gayet, Pierre Richard, Lorànt Deutsch | ab 0 Jahren, empfohlen ab 5 Jahren | 74 Minuten